Das Holsten Quartier.

Die Produktion der Holsten-Brauerei sagt nach über 135 Jahren Tschüss zum Stadtteil Altona. Erfahren Sie hier, was das Projekt Holsten Quartier für das Areal, den Stadtteil Altona, Hamburg im Allgemeinen und natürlich dessen Bewohner bereithält. Hier finden Sie alles was Planung, Bürgerbeteiligung und Mehrwerte für die Zukunft betrifft.

Zielsetzung

Holsten Quartier

Das Holsten Quartier wird eine entscheidende Rolle hinsichtlich der weiteren Entwicklung und Qualifizierung des Stadtteils Altona übernehmen. Im infrastrukturellen Bereich hat sich mit der Aufgabe des Güterbahnhofs Mitte Altona und der geplanten Verlagerung des Fernbahnhofs Altona, an den Diebsteich, bereits etwas getan und wird durch die Öffnung des Holsten-Areals weiter begünstigt. Hierdurch wird außerdem die Abgrenzung zum gründerzeitlichen Gerichtsviertel nach über 100 Jahren aufgehoben. Altona wächst noch näher zusammen!

Das entstehende Holsten Quartier wird schwerpunktmäßig auf Wohnnutzung ausgerichtet, welche sich am sog. Drittelmix der Hansestadt orientieren – 1/3 geförderter Wohnungsbau, 1/3 freifinanzierter Mietwohnungsbau und 1/3 Eigentumswohnungen. Es entsteht „eine Stadt der kurzen Wege“, welche einen Mix aus gewerblichen, gastronomischen und sozialkulturellen/kreativen Nutzungen vorsieht, um einen Stadtteil zum Wohnen, Erholen, Versorgen und Arbeiten zu gewährleisten. Die quartiersinterne Wegeführung entsteht unter den Prämissen der kurzen Wege, welche gleichzeitig zum gemütlichen Verweilen und Kennenlernen der Nachbarschaft einladen. Darüber hinaus begünstigt die generelle Planung des Quartiers auf einen eigenen PKW verzichten zu können.

Weitergehend stellt die mögliche Einbindung einzelner historischer Bestandsgebäude, in den neuen urbanen Kontext, einen Eckpfeiler der Identität des entstehenden Quartiers dar.

In Punkto Lebensqualität werden alle Aspekte berücksichtigt. So wird die gewerbliche Nutzung des Quartiers vermehrt in Richtung der Bahnanlagen geplant, wodurch in diesen Bereichen eine höhere Bebauungsdichte ermöglicht wird und eine repräsentative Schauseite entstehen kann. Auf den südlichen Grundstücksteilen, in Anknüpfung an die Parkanlage Mitte Altona, werden größere Freiflächen vorgesehen. Die Integration der bestehenden Theodor-Haubach-Schule, mitsamt den vorgesehenen Schulerweiterungsflächen, in das Quartier ist dabei eine besondere städtebauliche und freiraumplanerische Aufgabe.

Planung

Innovativ im Dialog

Es soll ein zukunftweisendes Quartier entwickelt werden, welche mit den umliegenden Gebieten vernetzt ist. Dies kann durch eine einheitliche großmaßstäbliche Architektursprache für das Quartier als auch durch eine bewusste kleinteilige, architektonische Diversität ermöglicht werden. Insgesamt soll die Planung eine reizvolle Abfolge von baulichen Strukturen, gelebten urbanen Straßenräumen und Plätzen sowie Freiräumen aufzeigen, welche einen überzeugenden Städtebau sowie eine architektonische Qualität zeigt.

Um dieses Ziel zu erreichen findet einerseits die Durchführung eines zweiphasigen, städtebaulichen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbes im Sinne eines sog. „konkurrierenden Planungsverfahrens“ statt und andererseits auch der regelmäßige Dialog mit den Altonaer Bürgern.

Vorgehensweise

Auf dem neusten Stand

Die regelmäßige Kommunikation mit den Altonaer Bürgern, die bereits im Vorfeld des Wettbewerbes stattfand, wird auch während des städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs ihre Fortsetzung finden. Jeweils unmittelbar im Vorfeld der Preisgerichtsitzungen, welche zum Ende der zwei Bearbeitungsphasen anstehen, werden die angemeldeten Bürger die Möglichkeit erhalten die anonymen Wettbewerbsbeiträge beurteilen und kommentieren zu können. Weiterhin sind drei Bürger als Gäste in den beiden Preisgerichtsitzungen zugegen. Die politischen Vertreter des Bezirkes Altona sind als Sachpreisrichter im Preisgericht vertreten und somit immer auf Augenhöhe im Verfahren. Auch nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens wird der Dialog mit den Bürgern und den politischen Vertretern, im Rahmen des nachfolgenden Bauleitplanverfahrens, fortgesetzt.

Geschichte im Wandel

Holsten. Hamburg. Altona.

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Die Wettbewerbsteilnehmer.

Kreativität und Vielfältigkeit für das Holsten Quartier

Kontakt

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